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„Förderverein für den Himmelreich-Jakobusweg e.V.”

wurde am: 25. Juli 2009 im Hofgut-Himmelreich gegründet.  Mit dieser Gründung wurde eine alte Pilgertradition wieder belebt.

Die Gemeinschaft ist konfessionsübergreifend und steht allen Interessierten offen.
 

Der Verein hat sich folgendes zur Aufgabe gemacht:

  • Heimatpflege und -kunde: Einen Teil des Jakobuspilgerweges wieder als Kulturgeschichte
  • aufleben zu lassen.
  • Wegbeschilderung am Himmelreich-Jakobusweg von Hüfingen bis Weil am Rhein
  • beschaffen und anbringen.
  • Organisation einer Infrastruktur entlang des Weges.
  • Erstellen einer Pilgerwanderbroschüre.
  • Allgemeine Pflege der Jakobuspilgeridee.

 

Der Vorstand des Fördervereins Himmelreich-Jakobusweg wiedergewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins für den Himmelreich-Jakobusweg am 20.4.2018 im Hofgut Himmelreich wurde der amtierende Vorsitzende Georg Körner einstimmig wiedergewählt. Auch den übrigen Vorstandsmitgliedern Peter Spiegelhalter, Peter Contzen, Jürgen Dangl, Albert Schneider und Albert Hauser wurde erneut das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen. Neu hinzugekommen ist Gabriele Hartmann.

In seiner Dankesrede skizzierte Georg Körner die zukünftige Arbeit des Fördervereins:

Nach Fertigstellung der Ausschilderung des „Pilgerwegs für ALLE“ sollen nun auch einzelne Etappen-Flyer für die ursprüngliche Pilgerstrecke erstellt werden, für die es bis jetzt nur einen Gesamtführer von Hüfingen bis Weil am Rhein gab. In Kooperation mit der Tourist-Info Müllheim können die Einzeletappen jetzt auch über outdooractive als GPS-Daten heruntergeladen werden.

Georg Körner überreichte seinem Vorgänger Erhard Trotter eine Urkunde zur Ernennung als Ehren-Vorsitzender des Fördervereins.

Aufbrechen und Gehen

25. Juli. Fest des Apostels Jakobus. Viele kennen seinen Namen in der spanischen Version: Santiago, und verbunden mit der Stadt Compostela im Nordwesten Spaniens. Dort ist Jakobus begraben. Tausende sind jedes Jahr unterwegs auf den Wegen nach Santiago de Compostela, manche wochen- und monatelang, mit allen erdenklichen Verkehrsmitteln. Viele zu Fuß als wandernde Pilger, durch Frankreich, über die Pyrenäen, Hunderte von Kilometern.

Jakobus, spanisch Tiago, war einer der Apostel Jesu. Sein Grab liegt weit entfernt von seinem Heimatland Palästina, gleichsam am anderen Ende der damals bekannten Welt. Apostel, so betonen die Schriften des Neuen Testamentes immer wieder, sind Menschen unterwegs. In alle Himmelsrichtungen gehen sie, um die Botschaft Jesu Menschen nahezubringen. Und der Apostel Jakobus soll dazu bis nach Spanien gegangen sein. Auf Bildern und Figuren trägt er die Symbole der Wanderschaft: die Muschel als Schöpf- und Trinkgefäß, Hut und Stab. Sein Fest, heute am 25. Juli, ist in Spanien Nationalfeiertag. 1987 erklärte der Europarat in Straßburg den „Weg nach Santiago“ zur Kulturstraße Nummer eins in Europa.

Beim Wort Kultur denken wir oft zunächst an die vielen Zeugnisse der Baukunst, die Kirchen und Klöster, die im Laufe der Jahrhunderte an den Pilgerstraßen nach Santiago entstanden sind. Das Wort ‚Kulturstraße’ kann aber auch auf etwas anderes hindeuten. Kultur hat immer etwas zu tun mit Straße und Weg, mit Gehen und Unterwegssein, mit Forschen und Entdecken. Kultur ist seit jeher geprägt von der Suche nach Neuem, von Aufbruch und Entwicklung.

Gehen: bergauf, bergab, etwas hinter sich lassen, auf ein Ziel hin leben, das sind Metaphern für den Menschen, der weiß, dass es für ihn in dieser Welt etwas zu fragen, zu suchen, zu entdecken gibt. Der glaubende Mensch sucht Gott. Auch wer glaubt, ist nicht am Ziel, sondern geht einen Weg.

„Auf dem ganzen Weg, den wir bisher zurückgelegt haben, hat Gott uns beschützt“ – so lautet die Erfahrung des Volkes Israel. (Jos 24,17) Wegerfahrung und Gotteserfahrung sind eng miteinander verbunden. Der Mensch lässt sich vom Unbekannten bewegen, er strebt über das Bekannte hinaus, er gibt sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. In seiner unruhigen Suche ist der Mensch auf Gott hin unterwegs. Wallfahrtsziele wie Santiago de Compostela sind Symbole für das Vertrauen, dass wir zu einem Ziel hin unterwegs sind, dass es für alle Wege und Umwege, die Menschen gehen, in Gott ein Ziel gibt.

Aus: Dietmar Bader,

„Gedanken finden und weitersagen ‚Worte zum Tag’ aus zehn Jahren“

Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2007

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Phone: 07661 - 9077714
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Förderverein für den
Himmelreich-Jakobusweg e.V.

Himmelreich 37
Gasthaus Himmelreich
D-79199 Kirchzarten

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